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Die Gegend

Die Ebene von Sibari, die nach der gleichnamige Stadt der Magna Graecia benannt ist, ist Kalabriens größte Ebene.

Sie befindet sich im nördlichen, am ionischen Meer gelegenen Teil der Region und bildet die Grenze zwischem dem Pollino und Sila Gebirge. Durch ihre Mitte ziehen sich die Flussläufe Crati und Coscile, die hier ins ionische Meer münden. Das ehemalige Sumpfgebiet wurde in den 60er Jahren trockengelegt, was zu einer beachtlichen Zuwanderung aus den umliegenden Bergen und somit zur Entwicklung der Landwirtschaft geführt hat (Zitrusfrüchte, Olivenhaine, Reisfelder), die heute neben dem Tourismus die wichtigste wirtschaftliche Ressource der Gegend darstellt. Die bedeutendsten Städte der Ebene sind Rossano (mit einer alteingesessenen, namhaften Lakritzfabrik, Lakritz wird in der ganzen Ebene gewonnen und verarbeitet, sowie dem zweitgrößten Aqua Park Italiens) und Corigliano (mit einem wichtigen Hafen).
Nennenswert ist des Weiteren das Archäologische Museum Museo Archeologico Nazionale della Sibaritide im archäologischen Park des antiken Sybaris, heute Sibari (Ortsteil von Cassano allo Ionio, CS).
Der Hauptsitz des Museum wurde in den 90er Jahren nach einem Projekt des Architekten Riccardo Wallach gebaut. Von den verschiedenen Ausgrabungsstätten befindet sich etwa 2 km südlich vom Hauptsitz entfernt, an der SS106, eine öffentlich zugängliche.

Im Museum werden Funde aus der Zeit der Magna Graecia bis hin zur römischen Kultur aus den Städten Sybaris, Thurii und Copia sowie aus den umliegenden Siedlungen, darunter Brutium und Enotria aufbewahrt, die vor allem bei den Ausgrabungsstätten Parco del Cavallo, Casa Bianca, Castiglione di Paludi und Timpone Motta zu Tage kamen.
Von besonderem Interesse sind architektonische Überreste, Grabbeigaben aus der Eisenzeit, religiöse Ornamente aus dem Athene-Tempel aus dem 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr.
Besonders wertvoll ist die Bronzetafel aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. mit einer Widmung an Kleombrotos Sohn des Dexilaos, einem Sybariter Bürger, Gewinner eines Rennens in Olympia.
Vor einigen Jahren wurde ein weiterer Saal mit zahlreichen Funden eröffnet, die über den Schwarzmarkt ins Ausland gelangt waren und nun von ausländischen Museen, u.a. vom Getty Museum aus den USA, zurückgegeben wurden.
Die öffentliche Ausgrabung erstreckt sich über eine Fläche von etwa 500 m Seitenlänge mit einem Teil der Hauptstraßen von Copia sowie Ruinen mehrerer Villen mit zahlreichen Mosaikböden und auch einem kleinen Schwimmbad. Einige Stellen der Stätte sind nicht öffentlich zugänglich, da die Funde dort gesäubert werden in situ.


Sehenswertes

L'Alto Jonio Cosentino
Orte: Alessandra del Carretto - Rocca Imperiale - Oriolo - Roseto Capo Spulico - Amendolara - Trebisacce - Villapiana.

Ebene von Sibari
Orte: Cassano allo Jonio - Sibari - Corigliano Calabro - Rossano - Paludi.

Pollino und Nationalpark
Orte: Mormanno - Morano Calabro - Civita - Castrovillari - Cerchiara di Calabria - Nationalpark Pollino.

Um Sibari
Orte: Terranova da Sibari - Spezzano Albanese - San Lorenzo del Vallo - San Marco Argentano - Altomonte - Firmo - Lungro.

Sila und Nationalpark Kalabrien
Orte: Piana Caruso - Sila und Nationalpark Kalabrien.

Albanische Dörfer
Orte: San Giorgio Albanese - Vaccarizzo Albanese - San Cosmo Albanese - San Demetrio Corone - Santa Sofia D'Epiro.


Lakritzmuseum Giorgio Amarelli

Um der Öffentlichkeit eine ganz besondere Geschichte eines Unternehmens und die Geschichte eines eng mit dem Gebiet verbundenen Produkts nahe zu bringen, hat die Familie Amarelli dieses Museum eingerichtet. Eine Geschichte über Arbeit, Kultur, Unternehmen, Traditionen, die tief in der Erde Kalabriens, in Rossano, der Contrada Amarelli verwurzelt ist. Geschichte Lakritzmuseum „Giorgio Amarelli“ zum Anfassen, Nachlesen, Anhören und Erleben.

www.museodellaliquirizia.it


Sibari

Eingeschlossen in Kalabrien zwischen dem ionischen Meer, der Sila und dem Pollini Gebirge liegt die Ebene von Sibari, die größte Ebene Kalabriens.

Eine 200 Km2 große Fläche, die sich aus den Ablagerungen der Flüsse Crati, Coscile und weiterer, ins ionische Meer mündender Flussläufe gebildet hat. Die rund um Sybaris gefundenen archäologischen Überreste zeigen, dass die Gegend bereits zur Bronzezeit (11. Jh. v. Chr.) und dann in der Eisenzeit (p. Jh. v. Chr.) von indoeuropäischen (italischen, griechischen, lateinischen) Völkern besiedelt war.
Der Name der Ebene von Sibari stammt von der griechischen Stadt Sybaris, eine der ersten griechischen Kolonien in Italien, die im 7. Jh. v. Chr. von Achaiern und Troizenern gegründet wurde. Schon bald machte sie sich als Handelsmacht als Umschlagplatz des griechisch-etruskischen Handels einen Namen. Der Wohlstand in der Stadt war für die Griechen sprichwörtlich.
Legendär wurde das überspitzte, verweichlichte Gehabe der Bewohner (daher Sybarit), bis sie 510 v.Chr. von ihrem Rivalen Kroton zerstört wurde.
Folgende Völker lebten hier: Zunächst die Enori dann die Bruzi, die vor allem Agrarwirtschaft (berühmt für ihren Weinanbau), Weidewirtschaft und auch Handel betrieben.
In diesem Winkel Kalabriens, in dem jahrhundertelang Großgrundbesitzer das Sagen hatten, begann in der Nachkriegszeit (1945-1950) ein beachtlicher wirtschaftlicher und sozialer Umbruch, der aus ihm nicht nur eine der blühenden Gegenden Kalabriens, sondern des gesamten Südens machte.
Die größten wirtschaftlichen, aber auch sozialen Änderungen gingen einher mit der Trockenlegung des Gebiets in den 50er Jahren durch die Opera Sila und mit der Agrarreform, aus der kleine- und mittelständische Bauernbetriebe hervorgingen.
Besonders bemerkenswert der Bau eines kleinen Staudamms, um das Wasser des Flusses Crati nutzen zu können.
Beispielhaft für eine der wenigen Wassersammelprojekte im Süden wird die Ebene von Sibari von einem Netz aus Oberflächenkanälen und unterirdischen Rohren durchzogen. Vor den Augen des Besuchers, der über die Autostrada del Sole aus dem Pollino Gebirge hinabfährt, tut sich eine große grüne Ebene mit dem ionischen Meer am Horizont auf.
Akkurat bearbeitete, akribisch bestellte Felder. Sobald Sie die Autobahn verlassen und auf einer von Feldern gesäumten Straße langfahren, können auch Sie einen Teil unseres Reichtums und den Duft der Zitrusbäume spüren. Der Anbau der Zitrusbäume bringt Reichtum, der verteilt wird. In der Ebene wird bereits vor Morgengrauen gearbeitet, bevor uns die stechende Hitze zum Meer hin drängt. Die Bewohner die Ebene von Sibari wander nicht ab, im Gegenteil, sie lockt Arbeiter aus den umliegenden Bergen an. Es gibt Arbeit beim Bestellen der Felder, bei der Ernte, beim Verpacken der Zitrusfrüchte und in der Verarbeitung.
Die Gegend um Sibari ist also eine Gegend der Reformen, in der zunächst Getreide und Futtermittel angebaut wurden und später durch den Einsatz der Bauern und den Bau von Bewässerungskanälen schließlich Ziirusrüchte.


Agrotourismus Casacchella

Der Agrotourismus „Casacchella“ befindet sich in herrlicher Lage auf den ersten Hügeln der Ebene von Sibari, eine unvergleichliche, seltene Aussicht mit Blick aufs ionische Meer und auf die jahrhundertealten Olivenbäume, so weit das Auge reicht. Absolute Ruhe, einladende und familiäre Atmosphäre, das vermitteln die Betreiber Natale Falsetta und Caterina Tocci , begeisterte Biobauern und Fachleute für typisch kalabresische Küche. Unsere Gäste können entscheiden, ob sie sich beim ruhigen Landleben entspannen, am Strand oder im großen Pool des Salice Club Resort vergnügen möchten. Es besteht einen Abkommen mit dem 7 km entfernt gelegenen Agrotourismus. Sie haben folglich die Möglichkeit, direkt am Meer beim Mittagessen unsere Fischspezialitäten zu genießen und bei Ihrer Rückkehr zum Agrotourismus typisch kalabresische Speisen mit Bioprodukten zu kosten. Wer es auch am Abend abwechslungsreich möchte, kann wählen, ob er die Ruhe im Agrotourismus genießen oder einen lustigen Abend im Salice mit Kabarett, Disco oder Piano Bar verbringen möchte.

www.casacchella.it
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